Standölfarben – was sie sind und wofür sie verwendet werden
Standölfarben sind traditionelle, ölbasierte Beschichtungen aus speziell eingedickten Pflanzenölen (meist Leinöl) und mineralischen Pigmenten. Sie bilden einen dauerhaften, elastischen Film, der in die Oberfläche eindringt und besonders Holz und Metall im Bau- und Sanierungsbereich langanhaltend schützt.
In unserem Sortiment finden Sie Standölfarben der Hersteller Kreidezeit und Beeck – beide setzen auf harzfreie, hochfeste Rezepturen, die mit ökologischen und historischen Baumaterialien gut verträglich sind.
Anwendungsbereiche und historischer Hintergrund
Standölfarben werden vor allem auf Holz im Innen- und Außenbereich eingesetzt, zum Beispiel auf Fenstern, Türen, Verschalungen, Fachwerk, Veranden, Balkonen und Dachkonstruktionen, aber auch auf entsprechend vorbereiteten Stahl- und Eisenmetallen. Besonders in der Restaurierung von denkmalgeschützten und historischen Gebäuden werden sie geschätzt, weil ihr Erscheinungsbild und ihr Alterungsverhalten traditionellen Beschichtungen sehr nahekommen.
Historisch haben sich Leinölfarben aus einfachen Leinöloberflächen entwickelt, die durch Erhitzen und „Stehenlassen“ des Öls in ihrer Viskosität und Beständigkeit verbessert wurden. Durch die Kombination dieser Standöle mit fein vermahlenen Erd- und Mineralpigmenten entstanden robuste Farben, die seit Jahrhunderten an Gebäuden eingesetzt werden und bis heute für ihre Langlebigkeit und Materialverträglichkeit geschätzt werden.
Farbton und Oberflächenwirkung
Standölfarben sind von klaren oder lasierenden Beschichtungen bis hin zu vollständig deckenden Farbtönen erhältlich. Beeck bietet Weiß sowie eine Reihe lichtbeständiger, denkmalgerechter Töne auf Basis mineralischer Pigmente (z. B. Ocker, Erdfarben, Umbra, Grün- und Blautöne), die – soweit technisch möglich – auch an gängige Farbsysteme wie NCS oder RAL angenähert werden können.
Die Standölfarben von Kreidezeit umfassen auch spezielle Metalltöne wie Gold und Silber, die mit beständigen Metallpigmenten für stabile, glänzende Effekte auf Holz, Stahl und Zink sorgen. In der Praxis lassen sich damit sowohl zurückhaltende, historisch passende Fassaden als auch markante Akzente an Details wie Profilen, Schildern oder Zierelementen gestalten.
Vorteile gegenüber konventionellen Farben und Lacken
Standölfarben bieten gegenüber vielen konventionellen Kunstharzlacken und -farben eine Reihe technischer Vorteile. Die Beschichtungen sind diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend, sodass der Untergrund weiterhin „atmen“ kann, was zur Maßhaltigkeit von Holz beiträgt und das Risiko von Abplatzungen verringert. Anstatt zu reißen, verwittern sie allmählich zu einer matten Oberfläche, die sich dann mit Pflegeanstrichen leicht auffrischen lässt.
Durch ihren hohen Festkörpergehalt und das tiefe Eindringen in den Untergrund besitzen Standölfarben eine sehr gute Wetter- und UV-Beständigkeit, insbesondere auf Holz im Außenbereich. Harzfreie Rezepturen von Herstellern wie Kreidezeit und Beeck vermeiden zudem typische Probleme mancher Alkydsysteme und eignen sich besonders für ökologisch orientiertes Bauen und sensible Restaurierungsaufgaben.
Verarbeitung und Praxistipps
Eine sorgfältige Untergrundvorbereitung ist entscheidend: Neues oder verwittertes Holz sollte so geschliffen werden (in der Regel mit mittlerer Körnung), dass die Oberfläche offen und ausreichend saugfähig ist; Harzgallen, lose Altanstriche oder ungeeignete Voranstriche müssen gründlich entfernt werden. Im Außenbereich werden stark saugende Hirnholzflächen und Schnittkanten oft mit geeigneten Harz- oder Grundierölen aus demselben System vorbehandelt, um eine gleichmäßige Saugfähigkeit und Schutzwirkung zu erzielen.
Standölfarben werden in der Regel in dünnen Schichten mit Pinsel oder Rolle aufgetragen; sie sollten nicht direkt auf die Fläche gegossen, sondern sparsam und gleichmäßig eingearbeitet werden. Typische Verarbeitungsbedingungen liegen bei mindestens 10 °C über mindestens 48 Stunden bei guter Belüftung; bei etwa 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte ist der Anstrich meist nach ungefähr 24 Stunden trocken und überstreichbar, während die vollständige Durchhärtung – je nach Klima und Untergrund – mehrere Wochen dauern kann. Werkzeuge werden mit geeigneten pflanzenbasierten Verdünnern oder Balsamterpentin gereinigt, wie vom jeweiligen Hersteller empfohlen.
Inhalt: 10 Liter (26,86 €* / 1 Liter)
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Inhalt: 5 Liter (75,20 €* / 1 Liter)
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Inhalt: 0.75 Liter (93,39 €* / 1 Liter)
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